Wir müssen über ein ernstes Thema reden: Die bunten Gitterkäfige mit den coolen Plastikröhren aus der Tierhandlung sehen vielleicht lustig aus, sind aber für Hamster die absolute Hölle. Hamster laufen in der Natur jede Nacht mehrere Kilometer. Ein winziger Käfig ist für sie purer Stress. So sieht ein artgerechtes Zuhause wirklich aus:
1. Größe ist alles (Das Aquarium-Geheimnis) Ein Hamstergehege muss mindestens (!) 100 x 50 Zentimeter groß sein. Besser ist immer größer. Der ultimative Hack? Kauf ein gebrauchtes, undichtes Aquarium über Kleinanzeigen! Das kostet oft fast nichts, sieht mega stylisch in deinem Zimmer aus und der Hamster kann das Gitter nicht nagen.
2. Buddeln, buddeln, buddeln Hamster sind Höhlenbewohner. Damit dein Hamster Gänge graben kann, muss die Einstreu mindestens 20 bis 25 Zentimeter hoch sein. Mische normales Holzstreu mit Heu, dann halten die Tunnel besser.
3. Das perfekte Laufrad Ein zu kleines Laufrad verbiegt die Wirbelsäule deines Hamsters, was furchtbare Schmerzen verursacht. Für Zwerghamster muss das Rad mindestens 25 cm Durchmesser haben, für Goldhamster mindestens 28 bis 30 cm. Achte darauf, dass es keine offenen Sprossen hat, sondern eine geschlossene Lauffläche (am besten aus Holz oder unbedenklichem Kork).
4. Das Sandbad Hamster baden nicht in Wasser – das würde sie krank machen! Sie reinigen ihr Fell in speziellem Chinchillasand. Biete eine große Schale mit Sand an. Dein Hamster wird es lieben, sich darin zu wälzen.
Wie groß ist das Gehege von deinem Hamster?